Sylvester

Genre Disco, funk, 70s, soul, Hi-NRG

Sylvester James (* 6. September 1947 in Los Angeles, Kalifornien, † 16. Dezember 1988 in San Francisco, Kalif.) war ein US-amerikanischer Musiker. In verschiedenen Quellen wird sein Geburtsjahr auch mit 1946 oder 1948 angegeben.

James, der nur unter seinem Vornamen Sylvester auftrat, hatte seine großen Hits in der Zeit der Disco-Musik von 1977 bis 1982. Insgesamt brachte er es auf fünf goldene Schallplatten und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Die bekanntesten seiner Titel sind die mit markantem Falsett vorgetragenen Titel Dance (Disco Heat), Do You Wanna Funk und You Make Me Feel (Mighty Real). Der letztgenannte Titel erlebte 1990 im Remake von Jimmy Somerville ein Comeback. Als Backgroundsängerinnen begleiteten ihn zumeist Two Tons o' Fun, Izora Rhodes und Martha Wash, die später unter dem Namen The Weather Girls ihre eigene Karriere begannen. Auch mit Patrick Cowley arbeitete er zusammen. Im Film The Rose aus dem Jahr 1979, der sich am Leben von Janis Joplin orientiert, spielte er an der Seite von Bette Midler eine Drag Queen. Bekannt war Sylvester für seine gewagten Outfits, schon das Abschlussfoto der High School soll ihn in Kleid mit Perlenkette gezeigt haben. Sylvester starb 1988 an den Folgen von AIDS.

Die Werke von Sylvester wurden unter anderem von Little Richard, Bessie Smith und Aretha Franklin beeinflusst. Die verschiedenen Musikstile (Disko, Hi-NRG, Revival-Disco und Bar/Tanzmusik) von Sylvester erinnern an ähnliche R&B-Bands und Künstler, wie Gloria Gaynor, George McCrae oder Gwen McCrae.

2002 widmete sich der 11-minütige Dokumentarfilm von Tim Smyth Sylvester: Mighty Real dem Leben von Sylvester. 2005 erfolgte seine posthume Aufnahme in die Dance Music Hall of Fame.


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Sylvester James (* 6. September 1947 in Los Angeles, Kalifornien, † 16. Dezember 1988 in San Francisco, Kalif.) war ein US-amerikanischer Musiker. In verschiedenen Quellen wird sein Geburtsjahr auch mit 1946 oder 1948 angegeben.

James, der nur unter seinem Vornamen Sylvester auftrat, hatte seine großen Hits in der Zeit der Disco-Musik von 1977 bis 1982. Insgesamt brachte er es auf fünf goldene Schallplatten und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Die bekanntesten seiner Titel sind die mit markantem Falsett vorgetragenen Titel Dance (Disco Heat), Do You Wanna Funk und You Make Me Feel (Mighty Real). Der letztgenannte Titel erlebte 1990 im Remake von Jimmy Somerville ein Comeback. Als Backgroundsängerinnen begleiteten ihn zumeist Two Tons o' Fun, Izora Rhodes und Martha Wash, die später unter dem Namen The Weather Girls ihre eigene Karriere begannen. Auch mit Patrick Cowley arbeitete er zusammen. Im Film The Rose aus dem Jahr 1979, der sich am Leben von Janis Joplin orientiert, spielte er an der Seite von Bette Midler eine Drag Queen. Bekannt war Sylvester für seine gewagten Outfits, schon das Abschlussfoto der High School soll ihn in Kleid mit Perlenkette gezeigt haben. Sylvester starb 1988 an den Folgen von AIDS.

Die Werke von Sylvester wurden unter anderem von Little Richard, Bessie Smith und Aretha Franklin beeinflusst. Die verschiedenen Musikstile (Disko, Hi-NRG, Revival-Disco und Bar/Tanzmusik) von Sylvester erinnern an ähnliche R&B-Bands und Künstler, wie Gloria Gaynor, George McCrae oder Gwen McCrae.

2002 widmete sich der 11-minütige Dokumentarfilm von Tim Smyth Sylvester: Mighty Real dem Leben von Sylvester. 2005 erfolgte seine posthume Aufnahme in die Dance Music Hall of Fame.


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